Einzug der GNS

1985 konnte die GNS, von den Anwohnern fast unbemerkt, in die leeren Rheinstahl Hallen in Wanheim-Angerhausen einziehen. Ein öffentlicher Planfestellungsbeschluss mit Anhörung der Anwohner hat es aus nach Aussage der Anwohner erst gar nicht gegeben.

Bereits 2 Jahre später hatten sich aber engagierte Bürger zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen und sind aktiv geworden. Diese Bürgerinitiative hat Gelder für einen Prozess eingeworben und geklagt. Doch während des laufenden Verfahrens konnte der stellvertretende Hauptkläger der Bürgerinitiative urplötzlich sein Mehrfamilienhaus weit über dem Verkehrwert verkaufen und ist dann auch sofort fortgezogen. Dadurch brach die Klage zusammen. Alle juristischen Möglichkeiten waren danach leider verfristet.

Auch gegen die nachträgliche Erweiterung der Anlage ist besonders mit Unterstützung von Atomkraftgegnern aus dem umliegenden Bundesgebiet protestiert worden.

In der Nachfolge des sogenannten “Atomkonsens” (2000 unter Rot-Grün beschlossen und seit 2002 in Kraft getreten), sollen alle Kernkraftwerke der Bundesrepublik Deutschland bis ins Jahr 2020 abgeschaltet werden. Dadurch ebbten die Proteste im Laufe der Zeit ab.

Nun ist durch die Atomkraft-Politik der aktuellen Regierung der Parteien CDU/CSU und FDP dieser Austieg wieder in Frage gestellt worden. Der Konsensvertrag soll geändern und die Laufzeiten der deutschen Kernkraftwerke verlängern werden. (Quelle: Die Zeit, Spiegel)

Dann könnten marode Alt-AKWs noch viele Millionen in die Kassen der EVUs spülen.