Archiv für die 'Allgemein' Kategorie

Atomkraftkatastrophe in Japan und die deutsche Regierung

Ist eine Atomdebatte zum jetzigen Zeitpunkt gerechtfertigt ?

Edit 19.03.2011: Nur wenige Tage nach dem Erscheinen dieses Artikels hat die Kanzlerin mit ihren Politikern (Mappus und Röttgen) den Wahlkampfpanik-Knopf gedrückt, weswegen die Atomdebatte nun doch im vollen Gange ist. Was soll man nur von solchen Wendehälsen halten?

Zurzeit versuchen einige deutschen Politiker die akute Diskussion gegen deutsche Atomkraftwerke zu unterbinden. Herr Röttgen (CDU) machte den Anfang:

Einer neuen Atomdebatte in Deutschland erteilte Röttgen wegen der derzeitigen “akuten Notlage” in Japan eine Absage. Das sei nicht der Tag “der parteipolitischen Debatte, ich möchte mich daran nicht beteiligen”.

(Quelle: ZDF)

Mittlerweile kopiert ihn aber auch Herr Gabriel von der SPD. Schön wenn Regierung und Opposition sich sogar in der Öffentlichkeit einig geben, so ein Glück hat der Bundesbürger sonst nur bei der Erhöhung der Diäten.

Das ist fein: Wegen der akuten Notlage in Japan, sollte man aus Pietät auch keine Atomdebatte in Deutschland führen. Doch genau die Unterdrückung einer offenen Atomdebatte hat in Japan zum derzeitigen Katastrophenfall geführt: gleich 2 Reaktoren stehen vor der Kernschmelze. Wir sind überrascht, dass unsere Volksvertreter von einem plötzlichen Sturzbach der Empathie für die japanische Bevölkerung so überwältigt worden sind, dass es ihnen die Sprache verschlagen hat – zumindest beim Thema Atomkraft, denn ansonsten spricht Herr Röttgen im Fernsehen ja fleißig weiter.

Wie dem auch sei, wir schließen uns dieser Meinung nicht an (hier findet ihr eine detailiertere Erklärung von uns).

Was sagt die Kanzlerin ?

“Wir wissen, wie sicher unsere Kraftwerke sind”

(Quelle: ARD)

Nun, dann sollte sie sich Sorgen machen. Denn Japan ist kein maroder Ostblockstaat, sondern technisch sogar weiter entwickelt als Deutschland. Hier schon mal ein Blick in die politischen Debatten der nächsten Wochen

Die Atombefürworter halten sich zwar mit Stellungnahmen noch weitgehend zurück, aber ihre Argumente sind schon absehbar. Zwei Stoßrichtungen werden sie verfolgen.

Zum einen kommt mit Sicherheit der Hinweis auf den hohen technologischen Standard in Deutschland, “Made in Germany” als Beruhigungspille, die aber bei vielen schon lange nicht mehr wirkt. Auch hierzulande wird geschlampt, (…) katastrophale Umgang mit Atommüll im maroden Forschungsendlager Asse (…) Wir haben in Deutschland technologisch alles im Griff, diese Beteuerung besitzt kaum noch Glaubwürdigkeit, zumal Japans Industrie mit den gepriesenen deutschen Standards locker mithalten kann.

Zum anderen werden wir uns mit dem Hinweis der Atombefürworter auf die “besonderen Umstände” in Japan auseinandersetzen müssen. Das war schließlich so nicht vorhersehbar, erst eine Welle von Erdbeben, dann eine Flut gigantischen Ausmaßes. Da muss ja jede Technik versagen. In Deutschland werden diese Naturgewalten aber so nicht eintreten. Deshalb keine Sorge.

(…) Aber es muss gar nicht ein Erdbeben sein, das zu einem Unglück führt. Es reicht menschliches Versagen, ein Terroranschlag oder, als besonderer Umstand, ein Flugzeugabsturz. Aus diesem Grund sind die Ängste und Sorgen vieler Menschen berechtigt und deshalb kann die Diskussion über die Rolle der Atompolitik in Deutschland gar nicht früh genug wieder beginnen.

(Quelle: Deutschlandfunk)

Und tatsächlich, in Deutschland hätte im Atomkraftwerk Biblis B bei einem Ausfall der Standardkühlung bereits viel früher die Kernschmelze eingesetzt.

Atomkraftwerke benötigen normalerweise sehr viel Strom, um die großen, von Elektromotoren getriebenen Kühlwasserpumpen am Laufen zu halten. Batterien genügen dafür nicht. Dass sich die Anlage Fukushima Daiichi bisher offenbar mit Batterien über die Runden retten konnte, liegt daran, dass sie über eine dampfgetriebene Pumpe verfügt. Der Strom aus den Batterien dient hierbei nicht für den Antrieb, sondern nur für die Steuerung.

(…) Das deutsche Atomkraftwerk Biblis B beispielsweise verfügt nicht über eine derartige dampfgetriebene Notkühlpumpe. Und es gibt noch einen weiteren, ganz wesentlichen Unterschied: In Biblis B reichen die Batterien zur Steuerung des Kraftwerks nur für größenordnungsmäßig zwei Stunden. Die Batterieversorgung in Fukushima Daiichi hingegen verfügt(e) über eine Batteriekapazität von sechs bis acht Stunden. Das ist ein ganz erheblicher Unterschied.

(Quelle: IPPNW)

Somit sieht es in Deutschland so aus: geringere Gefahren von Erdbeben und Tsunamis -> geringere Sicherheitsvorkehrungen. Wohlgemerkt: bei identischem Risiko menschlichen Versagens oder Profitgier nach dem Motto: ich bleib auch noch am Netz, wenn ich Störmeldungen habe, oder Sicherheitsmängel bereits erkannt worden sind – der Zufall besorgt dann den Rest.

Mit wem arbeitet unsere Regierung zusammen?

IAEO/IAEA

Die Kanzlerin berufte sich in einer Rede auch auf die gute Zusammenarbeit mit der IAEO (englisch: IAEA). Was ist das überhaupt für eine Organisation, in dessen Hände die Kanzlerin die Sicherheit der deutschen Bevölkerung legen will?

“Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO, englisch: International Atomic Energy Agency, IAEA) (…) soll also als Lobbyist der Atomenergie die Anwendung radioaktiver Stoffe und die internationale Zusammenarbeit hierbei fördern …”

(Quelle: wikipedia)

Es handelt sich also um eine Lobbyorganisation der Atomwirtschaft. Die beschworenen Zusammenarbeit mit der Kanzlerin sollte uns Bundesbürger nachdenklich stimmen. Aber sieht man denn nicht zurzeit immer wieder Fernsehberichten in denen die IAEA bereits unsichere japanische Kernkraftwerke abschalten ließ? Lassen wir die IAEA doch einfach selbst antworten:

«Nukleare Sicherheit liegt in der Verantwortung der Mitgliedsländer», sagte ein IAEA-Beamter. Die IAEA habe vielleicht eine moralische Autorität, aber keine juristisch bindende. Im Notfall könne sie sich um die internationalen Konsequenzen eines Unfalls kümmern, wie die Gesundheitsrisiken für die Menschen und die Ausbreitung der radioaktiven Wolke: «Das können wir aber nur dann tun, wenn wir offizielle Informationen und Fakten bekommen.»

(Quelle: stern)

Also: Wenn in Japan jemals etwas abgeschaltet wurde, dann nur weil es der Oberste Gerichtshof Japans so angeordnet hatte. Und der ordnet eine Stilllegung eines Atomkraftwerks wirklich nur dann an, wenn es sich absolut nicht mehr vermeiden lässt.

Der IPPNW-Deutschland (ein Verein der von Medizinern gegründet wurde) hatte bereits bei der letzten großen Atom-Katastrophe in Tschernobyl aufgezeigt, dass die IAEA die Öffentlichkeit gezielt täuscht:

Im Bericht der IAEA heißt es dagegen: « … berichtete negative Gesundheitseffekte, die in Verbindung mit der Strahlung stehen, wurden nicht erhärtet – weder durch ordentlich durchgeführte lokale Studien noch durch die Studien dieses Projektes … Die Kinder, die untersucht wurden, waren völlig gesund… Die Daten enthalten seit dem Unfall keinen deutlichen Anstieg von Leukämie oder Schilddrüsentumoren« (1). Wie durch spätere unabhängige Forschungen und durch Recherchen der BBC nachgewiesen werden konnte, hatte die IAEO mit ihrer internationalen Expertenkommission zum Zeitpunkt des Kongresses und der Berichtlegung 1991 bereits alle wichtigen Fakten einschließlich des histopathologischen Nachweises für den zig-fachen Anstieg des Schilddrüsenkrebses bei Kindern in den Händen.

(Quelle: IPPNW)

Die Energiekonzerne

Nur der Vollständigkeit halber hier ein paar aktuelle Aussagen der Energiekonzerne:

Der Energiekonzern RWE will seine Atomkraftwerke wie geplant länger am Netz lassen.

Alter ist kein Maßstab für die Sicherheit einer Anlage. Entweder ein Atomkraftwerk erfüllt die Sicherheitsanforderungen oder nicht“, sagte das Vorstandsmitglied der RWE Power AG, Gerd Jäger, der „Welt am Sonntag“.

In Deutschland würden höchste Sicherheitsstandards angesetzt. Naturkatastrophen wie der Tsunami in Japan seien in Europa zudem nicht zu erwarten. Bei RWE sei jeder AKW-Standort genau überprüft worden, und die Sicherheit habe oberste Priorität, wurde der Manager zitiert. „Dennoch gibt es natürlich wie in allen Lebensbereichen Restrisiken.“

(Quelle: Wirtschaftswoche)

Gut, war ja nicht anders zu erwarten. Wenn Herr Jäger seine Restrisiken doch bitte alleine tragen würde, wäre uns schon sehr geholfen.

Erstellt am Sonntag 13. März 2011
Unter: Allgemein | Kommentare deaktiviert

Duisburg-Atomfrei feiert seinen 1. Geburtstag

Wir feiern heute unseren 1. Geburtstag, denn genau vor einem Jahr kam uns die Idee eine Informations-Seite zu der Duisburger Atomüllanlage einzurichten. Damals organisierten unsere Freunde aus Ahaus einen Autokorso von Ahaus nach Duisburg. Durch diese Demonstration motiviert, wollten wir die “vergessene Atommüllanlage” der GNS wieder ins Bewusstsein der Duisburger Bürger bringen:

Hier die Maße der Duisburger Atommüllanlage:

  • 3300 Tonnen Atommüll
  • nur 100m vom nächsten Supermarkt,
  • 200m vom nächsten Mehrfamilienhaus
  • und 400m vom nächsten Kindergarten entfernt.

Zum Vergleich: In NRW ist ein Mindestabstand von 1500 Metern zwischen einer Windkraftanlagen und einer Wohnbebauung einzuhalten!

Die Firma GNS hat die Genehmigung über 3300 Tonnen Atommüll vom Düsseldorfer Ministerium für “Arbeit, Gesundheit und Soziales” erhalten – direkt in einem Ballungsgebiet.

Mit unserer Informationsseite haben wir uns in die Tradition unserer Vorgänger eingereiht, die bereits vor langer Zeit, nämlich seit 1985 gegen diese Atommüllanlage demonstrierten (links ein Aufkleber aus dieser Zeit).
Diese Bürgerinitiative hatte bereits Gelder für einen Prozess eingeworben und auch geklagt. Doch während des laufenden Verfahrens konnte der stellvertretende Hauptkläger der Bürgerinitiative urplötzlich sein Mehrfamilienhaus weit über dem Verkehrswert verkaufen und ist auch anschließend überstürzt aus Wanheim weggezogen. Dadurch brach die Klage zusammen. Alle juristischen Möglichkeiten waren danach leider verfristet.

Nun will die aktuelle Bundesregierung aus finanziellen Gründen durch die Laufzeitverlängerung noch einmal mindestens 30% zusätzlichen Atommüll produzieren. Das wird sich auch in Duisburg bemerkbar machen. Der Widerstand der Atomkraftgegner muss also wieder aktiviert werden.

Die meisten Aktionen zum Thema Atommüll werden von engagierten Bürgern, Lokalpolitikern der Duisburger Grünen und Linken und dem BUND-Duisburg organisiert. Dadurch hat es Duisburg sogar in den Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung NRW geschafft. Und zwar nur an einer einzigen Stelle (Seite 31):

Die  Landesregierung  wird  prüfen,  inwieweit  Genehmigungen  für  die  Urananreicherungsanlage Gronau und für die Konditionierungsanlage GNS in Duisburg als Teil der atomaren Brennstoff-
kette zurückgenommen oder eingeschränkt werden können. Darüber hinaus wird die Landesre-
gierung notwendige Konsequenzen aus dem Unfall in der UAA Gronau im Januar 2010 ziehen. Eine mögliche Erweiterung beider Anlagen wird abgelehnt.

Aber Düsseldorf ist zumindest in dieser Beziehung sehr weit weg von Duisburg und der öffentliche Druck in Duisburg hält sich noch in überschaubaren Grenzen. Denn eins muss man dem Management der GNS lassen: der Ort auf dem ehemaligen Thyssen-Werk in Wanheim war gar nicht so schlecht gewählt. Diese Atommüllanlage wird von vielen Duisburgern noch völlig ignoriert, obwohl man sie sehr gut von der “Heinrich-Hildebrand-Höhe” bestaunen kann.

Dieser Berg, direkt gegenüber der GNS Atommüllanlage,  ist übrigens ein weiteres Mahnmal für den “Duisburger Strukturwandel”: Hier lagern 3000 Tonnen Zink, 2000 Tonnen Blei und 300 Tonnen Cadmium. Überbleibsel der BUS, die 1999 fahrlässig mehrere Tonnen Dioxin-haltigen Staub über Duisburg verteilte.  Die Anwohner wurden damals erst drei Tage nach dem Unglück informiert.

Bleibt zu hoffen, dass die Atommüllanlage der GNS in Duisburg geschlossen werden kann, bevor es zu einer ähnlichen, diesmal radioaktiven, Katastrophe in Duisburg kommt.

Erstellt am Dienstag 25. Januar 2011
Unter: Allgemein | Kommentare deaktiviert

Xmas und schöne Castor-Transporte

Die Atomindustrie wird uns schon in der Vorweihnachtszeit ein ganz besonderes Geschenk liefern. Nach Gorleben wird sie im Dezember gleich mit 2 weiteren Castor-Transporten durch die Republik ziehen:

Greenpeace

Zurzeit scheint ein Atomtransport den nächsten zu jagen: Kaum hatten die elf Castoren aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague das Zwischenlager Gorleben erreicht, berichtete die Süddeutsche Zeitung von einem nächsten Transport auf entgegengesetztem Weg: Aus dem nordrhein-westfälischen Zwischenlager Ahaus sollen insgesamt 18 Castoren in die Wiederaufbereitungsanlage Majak im Südural gebracht werden. Für Mitte Dezember und Anfang 2011 sind zudem zwei weitere Castortransporte zum Zwischenlager Nord (ZLN) bei Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern angekündigt. Weiterlesen »

Erstellt am Sonntag 28. November 2010
Unter: Aktion, Allgemein | Kommentare deaktiviert

Gorleben 2010

Polizei statt politische Lösung

Die meisten von Euch werden die Demonstrationen in Gorleben bereits in den Nachrichten verfolgt haben.
Leider nichts Neues: Eine aggressive Polizei in schwarzen Kampfanzügen geht brutal gegen Demonstranten vor – die gleichen Bilder wie in Stuttgart.

Wer sich über die aktuelle Situation ein Bild machen will, kann das hier tun:

Hier eine Nachricht von unseren tapferen Demonstranten vor Ort: Weiterlesen »

Erstellt am Montag 8. November 2010
Unter: Allgemein | Kommentare deaktiviert

Atompatrouille Uranium

Im BR Quer-Block hat Christoph Süß das Atomgeschenk der Atomkanzlerin wieder mal auf den Punkt gebracht: Weiterlesen »

Erstellt am Sonntag 26. September 2010
Unter: Allgemein | Kommentare deaktiviert

Duisburger Atommülltransporte rollen nach Ahaus

Duisburg/Ahaus, 12.08.10

Duisburger LKW erreicht Atomlager Ahaus

Unsere Freund aus Ahaus konnten Am Donnerstag (12.08.2010) den getarnten Transport fotografieren.  Insgesamt 3 Container wurden von der Spedition Reese aus Nienburg an der Weser (“Spezialtransporte aller Art“) angeliefert worden.

Die Duisburger Kennzeichen des LKWs lassen vermuten, das der Transport diesmal aus der GNS Atommüllkonditionierungsanlage Duisburg kam. Weiterlesen »

Erstellt am Freitag 13. August 2010
Unter: Allgemein | Kommentare deaktiviert

8-Punkte-Plan zur Atompolitik in NRW

NRW

Atomausstieg jetzt – auch in NRW

NRW ist ein Zentrum der Atomindustrie. Doch Atomenergie ist eine veraltete, höchst gefährliche und unverantwortliche Technologie, die zum GAU führen kann. Außer­dem werden Unmengen an hochbrisantem Atommüll erzeugt, der für Zehntausende von Jahren sicher gelagert werden muss. Urananreicherung, Atommüllkonditionie­rung und Zwischenlagerung verschärfen und verschleiern
die Atommüllproblematik nur. Atomenergie ist keine „Brücke“ hin zu erneuerbaren Energien, sondern verhindert den Umstieg auf erneuerbare Energien! (Campact-Aktion)
Deshalb fordern wir von der NRW-Landesregierung konkrete Maßnahmen für einen vollständigen Ausstieg aus der Atomenergie, denn NRW braucht keine Atomanlagen.

1. Keine Zustimmung im Bundesrat zu einer Verlängerung von AKW-Laufzeiten!
Stattdessen: Einbringung einer Bundesratsinitiative für einen sofortigen Atomaus­stieg! Weiterlesen »

Erstellt am Donnerstag 22. Juli 2010
Unter: Allgemein | Kommentare deaktiviert

Koalitionsvertrag NRW 07/2010

NRW, 19.7.2010

Atomausstieg in NRW! Die neuen Chancen nutzen. Rot-Grün muss jetzt Handeln!

Anti-Atomproteste werden fortgesetzt!

Im Koalitionsvertrag der neuen Landeregierung NRW bekennt sich Rot-Grün zum Atomausstieg. Wir bewerten das als Reaktion auf die vielfältigen Proteste, die es in den letzten Jahren in NRW, insbesondere an den Atomstandorten Ahaus, Gronau, Hamm, Jülich und Duisburg, gegeben hat.

“… Die  Landesregierung  wird  prüfen,  inwieweit  Genehmigungen  für  die  Urananreicherungsanlage Gronau und für die Konditionierungsanlage GNS in Duisburg als Teil der atomaren Brennstoffkette zurückgenommen oder eingeschränkt werden können. …”

Allerdings darf es jetzt nicht bei schönen Worten und Absichtserklärungen bleiben. NRW ist ein Zentrum der Atomindustrie. Und das Land NRW ist, wie der Bund, an mehreren Atomanlagen Miteigentümerin. Deshalb fordern wir jetzt von der rot-grünen Landesregierung konkrete und sofortige Maßnahmen für einen vollständigen Ausstieg aus der Atomenergie, denn NRW braucht keine Atomanlagen, sondern den Ausbau regenerativer Energien. Weiterlesen »

Erstellt am Montag 19. Juli 2010
Unter: Allgemein | Kommentare deaktiviert

Jede Woche Atommülltransporte durch Duisburg

Duisburg

Fakten zu den Atommülltransporten für die GNS in Duisburg

(Quelle: WAZ) In einer öffentlicher Sitzung beschäftigt sich der Umweltausschuss im Duisburger Rathauses mit der Beantwortung der Anfrage der Ratsfraktion Die Linke zum Thema Gefahren durch An- und Abtransport radioaktiver Materialien der Firma GNS.  8 Fragen wurden an die Verwaltung gestellt, die den An- und Abtransport betreffen. Weiterlesen »

Erstellt am Dienstag 15. Juni 2010
Unter: Allgemein | Kommentare deaktiviert

Neue Chance auf Schließung der GNS Atomüllanlage Duisburg

Duisburg Wanheim-Angerhausen

Gesetzliche Hürden für die GNS Atommüllanlage Duisburg

Unsere Freunde aus Ahaus haben ein schwerwiegendes “Verpackungsproblem” bei der GNS Duisburg festgestellt.

Wenn jetzt die Politiker im Duisburger Stadtrat und der Bezirksvertretung die Interessen der Bürger und nicht der Atomlobby vertreten, besteht eine Chance die GNS Atommüllanlage in Duisburg zu schließen. Weiterlesen »

Erstellt am Sonntag 13. Juni 2010
Unter: Allgemein | Kommentare deaktiviert