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Kundgebung Duisburg-Wanheim: 25. Februar, Samstag

Im Rahmen des Autobahn-Aktionstag am 25. Februar, Samstag, erhält die GNS in Duisburg wieder Besuch von unseren Freunden aus Ahaus. Eine gute Gelegegenheit auch für alle  Duisburger den Medien und Politikern in Duisburg zu zeigen, dass die GNS Atommüllanlage im Duisburger Wohngebiet nicht geduldet wird.

Es zeichnet sich immer stärker ab, dass die Kundgebung vor der GNS-Atommüllkonditionierungsanlage in Duisburg zu einem zentralen Element des Autobahn-Aktionstags wird. Aus Ahaus kommt ein Autokorso (“Nordkonvoi”), aus Bonn ist der “Südkonvoi” angekündigt. Auch andere Gruppen mobilisieren nach Duisburg, wieder andere an die Autobahnen. Die Kundgebung in Duisburg beginnt um 12 Uhr in Wanheim, der genaue Ort wird noch bekanntgegeben.

Am Nachmittag ist dann die Abschlusskundgebung um 15 Uhr auf dem Jülicher Marktplatz.

(Quelle: www.sofa-ms.de)

Weitere Infos:

Erstellt am Donnerstag 9. Februar 2012
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Duisburger Atommüllanlage: CDU genehmigt “Nutzungsänderung” der umgebauten GNS-Halle 3

Im September 2011 hat Kernkraft-Dienstleister GNS durch die Hilfe der CDU und drei fehlenden SPD-Mitgliedern die Beschlussvorlage für die “Nutzungsänderung” der Halle 3 durch die Duisburger Bezirksvertretung Süd genehmigt:

Das Vorhaben liegt in einem im Zusammenhang bebauten Ortsteil und ist auf der Grundlage
der beiliegenden planungsrechtlichen Prüfung gemäß § 34 BauGB planungsrechtlich
zulässig.

(Quelle: Beschlussvorlage 11-1341)

Da drei SPD-Mitglieder, unter ihnen Bezirksbürgermeister Dietmar Eliaß, fehlten, gab es eine Mehrheit aus CDU und FDP für die Beschlussvorlage. (…)

Bezirksamtsleiter Friedhelm Klein und CDU-Fraktionsvorsitzende Brigitte Weber wiesen darauf hin, dass es sich hier um eine baurechtliche Angelegenheit handelt, die Bezirksvertretung also die Aufgabe hat, diese Entscheidung zu  treffen. (…) Für die CDU betonte Peter Ratka, dass die Firma ein Recht auf Modernisierung habe. (…) CDU-Fraktionsvorsitzende Brigitte Weber (…) “Das Gebäude steht ja schon”. (…)

Stellvertretender Bezirksbürgermeister Hermann-Diether Kunze (CDU), der die Sitzung leitete, ließ erst gar nicht über den Antrag der SPD auf Nichtbefassung abstimmen, sondern stellte die Beschlussvorlage zur Abstimmung, die von der CDU dann gewonnen wurde.

(Quelle: WAZ)

Dadurch kann die GNS nun die Halle 3 wie von ihr geplant in Betrieb nehmen und die Verarbeitung von Atommüll weiter steigern (3300 Tonnen Atommüll waren vor dem September 2011 erlaubt).

Wenn sich die GNS weiterhin auf die mehrheitliche Unterstützung der Duisburger Bezirksvertretung verlassen kann, ist wohl bald das gesamte ehemalige Rheinstahlhallen-Gelände eine Atommüllindustrie – die uralten Hallen “stehen ja schon”.

Das versteht die Mehrheit der Duisburger Bezirksvertretung wohl unter “Duisburger Strukturwandel”. Hier noch ein frustrierter Kommentator zum WAZ-Artikel:

Die gewollte Niederlage.
ROT-ROT-Grün hat doch mit dieser “Schauspiel-Nummer “durch Abwesenheit der Mehrheit alles erreicht:
Wieder ein Artikel der Kümmerer in der WAZ,Riesentheater gegen GNS nach dem Motto,wir hätten ja alles verhindert,aber die verantwortungslose CDU und Co haben uns überstimmt.

Wie sicher so eine Anlage ist konnte man in der gleichen Woche (12.09.2011) bei unseren Nachbarn in Frankreich erleben:

Bei der Explosion in dem Verbrennungsofen, in dem Rohre und Schutzkleidung aus Atomkraftwerken eingeschmolzen wurden, starb ein Arbeiter. (…)

Der Zwischenfall habe keinen Austritt von Radioaktivität zur Folge, teilte die ASN mit. Es seien keine Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung nötig.

(Quelle: Der Bund)

Voilà, da kann man Duisburg wohl nur eine strahlende Zukunft wünschen.

Erstellt am Samstag 8. Oktober 2011
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Atommüllfabrik im Duisburger Wohngebiet: Wie lange noch?

Angesichts der atomaren Katastrophe in Fukushima fragen sich immer mehr Duisburger, wie groß die Gefahr der GNS Atommüllanlage im Duisburger Wohngebiet ist und wie lange die Duisburger Bevölkerung dieser Gefahr noch ausgesetzt werden soll?

Die Gefahr

Am kritischsten ist für die Duisburger die Belüftungsanlage der alten  Rheinstahlhallen: Halten die Filter die radioaktiven Stäube wirklich sicher zurück – jeden Tag?

Ein Problem um das sich auch der Ortsverband der Grünen im Duisburger Süden Sorgen macht:

„Besonders gefährlich wären Rauchschwaden, die aus radioaktiven Partikeln bestehen. Werden diese eingeatmet, dann sind selbst schwach- bis mittelradioaktive Stoffe gefährlich“ , fügt Chemikerin Dr. Birgit Beisheim, Kassiererin des Ortsverbandes der Grünen und Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin, hinzu.

(Quelle: waz)

Niemand kontrolliert was die GNS täglich durch ihren Kamin an die Duisburger Umwelt abgibt, nur sie selbst – und alle paar Jahre ein “Sachverständiger”.

Also alles fast genauso wie bei der Duisburger Dioxin-Katastrophe, die 1999 direkt neben der GNS durch die B.U.S. verursacht wurde: Damals hatten kriminelle Betreiber die Anlage aus Profitsucht so manipuliert, dass der Filter umgangen wurden. Aber leider nur fast: Im Gegensatz zur Duisburger Dioxin-Katastrophe gibt es diesmal keine unabhängigen Meßgeräte außerhalb der GNS!

Die Stadt Duisburger spart sich die Messungen in der Umgebung der GNS. So würde ein defekter Filter oder eine absichtlich herbeigeführte Staub-Emission aus der Atommüllfabrik gar nicht bemerkt werden. Damals konnte die Dioxinvergiftung durch externe Dauermess-Stationen bemerkt werden.

Wer würde heute die Duisburger Bevölkerung alarmieren, wenn in der Nacht radioaktive Stäube aus der GNS Atommüllanlage entweichen würden und was könnte man dann noch machen?

Die Dauer

Dazu muss man wissen, dass der größte Anteil des Atommülls schwach- und mittelradioaktiver Atommüll ist (90%).

Den mengenmäßig größten Teil der atomaren Abfallmenge macht der schwach- und mittelradioaktive Müll aus (…) Auf 277.000 Kubikmeter veranschlagte das BfS die zu entsorgende Menge im Jahr 2040 bislang (…). Diese Menge wird sich durch längerer Laufzeiten unwesentlich um 9000 Kubikmeter erhöhen, weil der größte Teil davon erst beim Abriss der Meiler nach einer Stilllegung anfallen wird

(Quelle: verivox)

Die GNS in Duisburg hat eine Genehmigung genau für diesen schwach- und mittelradioaktiver Atommüll und rechnet sogar mit mit bis zu 340.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktiven Atommüll.

Das bedeutet, dass das richtig große Geschäft mit dem schwach- und mittelradioaktiver Atommüll sogar erst dann beginnt, wenn Atomkraftwerke abgerissen werden.

Selbst wenn alle deutschen AKWs morgen abgeschaltet würden, wären die Probleme in Duisburg nur noch größer als sie jetzt schon sind.

Erstellt am Sonntag 1. Mai 2011
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Was hat Duisburg aus Tschernobyl und Fukushima gelernt ?

In der NRW Landesregierung ist von der Fraktion SPD und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein Antrag zum Atomausstieg in NRW vorgelegt worden. Eine wirklich gute Gelegenheit für alle Duisburger sich ca. 25 Jahre zurück an Tschernobyl zu erinnern.

Doch zunächst einmal zur Anfrage:

(Originaldokument: MMD15-1687)

Die Lehren aus Fukushima ziehen – Sicherheitsstandards überprüfen – Den endgültigen Atomausstieg in Nordrhein-Westfalen umsetzen

(…)

insbesondere  mit der Urananreicherungsanlage Gronau (UAA), der GNS-Konditionierungsanlage in Duisburg und dem Transportbehälter-Zwischenlager in Ahaus (TBL-A)

(…)

und  werden  sehr  genau  prüfen,  inwieweit  im  Rahmen  des Atomausstiegs    die    Genehmigungen    für    die    UAA    Gronau    und    für    die    GNS-Konditionierungsanlage in Duisburg als Teil der atomaren Brennstoffkette zurückgenommen oder eingeschränkt werden können.

Das ist schon mal ein Erfolg für die AktionistInnen und unterstützenden LokalpolitikerInnen vor Ort in Duisburg. Wir sind schon mal im Antrag drin.

Leider war es das dann auch schon, denn im im Abschnitt “Der Landtag beschließt”, also bei den konkreten Aktionen, taucht das Wort Duisburg nicht mehr auf. Indirekt wird es vielleicht unter Punkt 3 ein wenig gestreift

… Transportmoratorium (Evaluationsmoratorium) für Beförderungen innerhalb der atomaren Verwertungskette … Während des  Transportmoratoriums  sollen  das  Beförderungsaufkommen  sowie  sämtliche sicherheits-  und  gesundheitsrelevanten  Aspekte  derartiger  Beförderungen  einer Überprüfung unterzogen werden.

Aber das Hauptproblem für die Duisburger ist ja nicht die Beförderung, sondern die Atommüll-Verarbeitung direkt in ihrem Wohngebiet.

Duisburg nützt es gar nichts, wenn eine Überprüfung ein sichers An- und Abfahren des Atommülls bescheinigt, aber radioaktiv verseuchte Stäube ganz Duisburg kontaminieren können.

Das ganze erinnert uns an 1987 – 1 Jahr nach Tschernobyl:

Leider wurde die Atommüllanlage dann aber doch ganz schnell gebaut. Die Erklärung dafür folgt im gleichen Dokument gleich eine Zeile tiefer:

Liebe Duisburger, was haben wir aus Tschernobyl und Fukushima gelernt ?

Erstellt am Donnerstag 7. April 2011
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RWE Großdemonstration in Essen

Die Stadt Duisburg und die RWE: Wir fragen uns schon seit einem Jahr, warum es von den offiziellen Duisburger Institutionen keine Kommentare zur Atommüllanlage der GNS in Duisburg gibt. Jetzt hat sich das “Anti-Atomkraft-Bündnis Ruhrgebiet” gebildet, das genau dieses Thema aufgreift:

Anti-Atomkraft-Bündnis Ruhrgebiet informiert in einer Pressemitteilung über die Großdemonstration in Essen am Samstag, 2. April, 13.00 Uhr. Auftakt ist auf dem Willy-Brandt-Platz: “Nach dem Eintreten der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat sich auch im Ruhrgebiet ein Bündnis gegen die Nutzung der Atomkraft gebildet. Diesem Bündnis gehören verschiedene Initiativen und Einzelpersonen aus den Ruhrgebietsstädten an, u.a. Greenpeace Ruhrgebiet, Anti-Atom-Plenum Bochum, alternative Kulturzentren. Das Anti-Atomkraft-Bündnis ruft zu einer Großdemonstration gerade in Essen auf, da hier der Sitz von RWE, des zweitgrößten Atomkonzerns in Deutschland, und weiterer ins Atomgeschäft verstrickten Unternehmen ist.
Quelle: www.bo-alternativ.de

Wer aber ist denn eigentlich die RWE ? Zunächst einmal einer der Mutterkonzerne der GNS, die unsere Atommüllanlage im Duisburger Wohngebiet betreibt. Und wem gehört die RWE? Zum Teil der Stadt Duisburg selbst! Und jetzt macht das große Schweigen der Stadt Duisburg auch wieder Sinn:

Die langjährige Verstrickung zwischen Politik und dem Atomenergieprofiteur RWE wird deutlich beim Blick in die Eigentümerstruktur von RWE: Städte und Gemeinden, davon viele aus dem Ruhrgebiet, halten ca. 16 Prozent des Aktienkapitals des Atomkonzerns. Beteiligt sind die Ruhrgebietsstädte Bochum, Bottrop, Dortmund, Dorsten, Duisburg, Ennepe Ruhr-Kreis, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hamm, Herne, Lünen, Mülheim, Oberhausen, Recklinghausen und Witten. Die Ruhrstädte beziehen ihre Stromlieferung zu einem Großteil von RWE, dem zweitgrößten AKW-Betreiber in Deutschland. RWE betreibt fünf von siebzehn Atomkraftwerken bundesweit.

(Quelle: Die Linke)

Klar, wenn die Stadt Duisburg am Atomstrom vom RWE mitverdient, sitzt sie natürlich im Glashaus.  Und da fällt es dem einen oder anderen schon mal schwer, sich zum Atommüll in der eigenen Stadt zu äußern – zurzeit ist es für die Duisburger eh einfacher auf Japan zu zeigen.

Norman Foster bescheinigte der Stadt Duisburg “großes Potenzial“: Beim großen Potenzial wird es denn wohl auch bleiben, wenn die Stadtväter schon mit Atommüllverarbeitung die Stadtkasse aufbessern müssen.

Was macht die RWE ?

Stromkonzerne wollen gegen Atomabschaltung klagen

Die Stromkonzerne bereiten Widersprüche und Schadenersatzforderungen wegen der Zwangsabschaltung der sieben alten Atomkraftwerke vor. „Wir müssen das prüfen“, sagte eine RWE-Sprecherin am Samstag auf Nachfrage und bestätigte damit einen Bericht des „Spiegels“.

(Quelle: waz)

Wir ermuntern alle Duisburger am nächsten Samstag der RWE zu zeigen, was man als Duisburger von ihrer Atommüllanlage in unserem Wohngebiet hält – die Duisburger Stadtväter werden wahrscheinlich keine Zeit haben.

[Edit 3.4.2011]

Hier findet ihr einen Bericht der WAZ über die Demo in Essen.

Und hier noch ein schönes Video, dass das Problem mit der Atom-Lobby einfach beschreibt:



Erstellt am Sonntag 27. März 2011
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Duisburg und Fukushima

In Duisburg haben sich einige Bürger nach dem Fukushima-GAU bereits zu Aktionen zusammengefunden. Dies reichte von Mahnwachen für Japan bis zu Protestaktionen gegen die Atomlobby. Viele Duisburger überdenken deswegen gerade ihre Einstellung zur Atomernegie.

Naturereignisse wie Erdbeben oder Wetterereignisse kann man nicht verhindern. Man kann zwar versuchen sich so gut wie möglich auf sie vorbereiten, aber allen Vorkehrungen sind Grenzen gesetzt. Was man aber beeinflussen kann, sind unnötige Risiken – besonders ausschließlich durch Menschen verursachte Risiken. Man sollte zum Beispiel nicht das Risiko in Kauf nehmen, Energie aus einer Technologie zu gewinnen, die sich nicht beherrschen lässt und dessen Müll Millionen von Jahren hoch giftig weiter strahlt.

Es gibt aber Menschen, die aus Profitgier bereit sind diese Risiken einzugehen: So benutzt die Atomindustrie schon immer “Wegwerfarbeiter”, Leih- und Fremdarbeiter, die als “Strahlenfutter” verheizt werden um ihre teureren Atom-Techniker zu schonen. Die Konsequenzen bei einem Unfall gehen nicht auf Kosten der Manager und leitenden Angestellten der Betreiber, sondern auf Kosten der Bevölkerung und armer Teufel wie die Liquidatoren des Tschernobyl-GAU (hier ein Video über die Wegwerfarbeiter von TEPCO).

Die Duisburger sollten ihren besorgten Blick nicht allzuweit in die Ferne richten: Auch wenn das Atomkraftwerk Fukushima 9000 km von Duisburg entfernt liegt, befindet sich doch direkt in Duisburg eine Atommüllverarbeitungsanlage der GNS.

In Essen errichtet die GNS dagegen ein schickes neues Verwaltungsgebäude:

Die Rohbauarbeiten an dem repräsentativen Firmensitz, zwei Gebäudetrakte, die parallel zueinander stehen und durch einen geschwungenen Gebäuderiegel miteinander verbunden werden, sind mittlerweile abgeschlossen. In wenigen Monaten sollen die 300 Mitarbeiter aus dem zu eng gewordenen Verwaltungsgebäude Hollestraße an die Frohnhauser Straße ziehen.

(Quelle: waz)

Für Duisburg bleibt dagegen nur der Atom-Dreck übrig. Die Vergiftung der Bevölkerung hat in Duisburg bereits eine lange Tradition und konnte oft nur die Unternehmenspleite verhindert werden (BUS Dioxin-Skandal). Wir fragen uns, was für Menschen eine Atommüllverarbeitunggsanlage mitten in einem Wohngebiet planen, genehmigen, bauen und betreiben?

Die Duisburger Bevölkerung sollte ihren Blick also nicht nur auf Japan richten, sondern auch direkt auf die eigenen Stadt. Menschliches Versagen oder ein technischer Defekt in dieser Atommüllverarbeitungsanlage würde für die Duisburger Bevölkerung ähnliche Konsequenzen haben, wie jetzt für die Menschen in Tokio. Diejenigen Duisburger, die nicht bereit sind dieses Risiko für die GNS aus Essen zu tragen, sollten ihren Protest jetzt lokal organisieren:

  • Kennt ihr Euren Stromanbieter? Die GNS ist eine Tochterfirma von EON, RWE, EnBW und Vattenfall.
    Nur bei 4 Strom-Anbietern gibt es “echten” Ökostrom, alle anderen Anbieter lassen sich von euch nur den über-produzierten, billigen Wasserkraft-Strom z.B. aus Norwegen vergolden:
  • Kennt ihr das Forum von Duisburg-Atomfrei ?
    Hier könnt ihr euch anmelden und eigene Aktionen in Duisburg organisieren.
  • Kennt ihr die Kontaktadresse der Stadt Duisburg? Dort können besorgte Duisburger Bürger Fragen zu ihrer Stadt stellen:
    Stadt Duisburg, info@stadt-duisburg.de
    oder 0203-94000
  • Kennt ihr eure Volksvertreter in Duisburg ?

Die CO-Pipeline soll verhindert, die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) in Wanheim tunlichst geschlossen werden.
(Quelle: waz)

Da sollten unsere Duisburger Lokalpolitiker aus dem “tunlichst” ein “sofort” erwirken – wir helfen gerne.

Erstellt am Samstag 19. März 2011
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Fukushima und die Betroffenheitsmasche der Atomlobby

Angesichts der apokalyptischen Bilder aus dem Norden Japans und den emotionalen Bildern der Opfern fragen wir uns natürlich auch, was man jetzt am Besten machen könnte oder sollte. Die Interviews mit den hoch disziplinierten und sehr selbstbeherrschten Japanern gehen sehr zu Herzen.

Da möchte man am liebsten sofort etwas tun, was den Betroffenen vor Ort hilft und nicht einfach nur auf offensichtliche Mängel, die durch die Atomlobby verursacht worden sind hinweisen. Wir gehen davon aus, dass Deutschland in den nächsten Wochen, über das 40 Mann starke THW-Team hinaus, immer mehr praktische Soforthilfe nach Japan senden wird. Wir werden das natürlich mit den uns zur Verfügung stehenden Kräften unterstützen.

Wer meint, dass man aus Pietät den Opfern gegenüber jetzt lieber nur schweigen sollte, kann das gerne tun.

Wir meinen dagegen, dass man nicht der Betroffenheitsmasche der Atomlobby erliegen sollte. Es handelt sich hier nicht nur um eine unvermeidliche Tragödie, ein zufälliges Naturereignis, sondern auch um die Folgen von menschlichen Versagens und reiner Profitgier. Wir werden deswegen auch weiterhin darauf hinweisen, welche Faktoren aus einer Naturkatastrophe nun eine drohende Atomkatastrophe gemacht haben:

Im Falle einer Reaktorkatastrophe aber, wodurch auch immer sie ausgelöst wurde, fehlt genau dieser entscheidende Faktor: die regionale Begrenzung. Einmal entwichene Radioaktivität kann nicht einfach wieder eingefangen werden, sie kann aber, je nach Ausmaß des Ausstoßes, viele fremde Länder und ihre Menschen in Mitleidenschaft ziehen.

- Die Tokyo Electric Power Company (Tepco) ist der größte Energieproduzent Japans. In der Vergangenheit machte das Unternehmen mehrfach negative Schlagzeilen durch falsche oder zögerliche Informationspolitik bei Störfällen und Routineinspektionen.
- 2002 mussten der Präsident des Unternehmens und vier weitere leitende Manager zurücktreten, weil jahrelang Sicherheitsprotokolle gefälscht worden waren. Dem 1951 gegründeten Unternehmen wurde vorgeworfen, 29 Reparaturberichte gefälscht zu haben. Fünf Reaktorblöcke mussten zeitweilig abgeschaltet werden – darunter auch Fukushima 1.
- Vier Jahre später geriet Tepco erneut wegen Fukushima 1 in Erklärungsnot. Damals ordnete die Regierung eine Nachprüfung der Kühlwassertemperatur-Berichte aus den Jahren 1985 und 1988 an. Gefälschte Angaben sollen auch den Inspektoren bei den regelmäßigen Kontrollen vorgelegt worden sein. 2007 sprach der Energieversorger selbst von weiteren gefälschten Daten – bei diesen beiden Vorfällen wurden jedoch keine Kraftwerksabschaltungen angeordnet.
- Fukushima 1 ist 40 Jahre alt: Fukushima 1 liefert bereits seit fast vier Jahrzehnten Strom – der Siedewasserreaktor ging im November 1970 ans Netz.

Es handelt sich hier also um einen Energieversorger, der jahrelang kriminelle Aktionen im Unternehmen geduldet hat. Wer meint, dass dies nur im 9000 km entfernten Japan passiert, sollte sich von Ranga Yogeshwar eines Besseren belehren lassen:

40 Jahre Vertuschen und Versagen

Die deutsche Atompolitik und die Energieversorger: Eine Geschichte gemeinsamer Interessen

Quelle: Quarks&Co

Erstellt am Sonntag 13. März 2011
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Atomkraftkatastrophe in Japan und die deutsche Regierung

Ist eine Atomdebatte zum jetzigen Zeitpunkt gerechtfertigt ?

Edit 19.03.2011: Nur wenige Tage nach dem Erscheinen dieses Artikels hat die Kanzlerin mit ihren Politikern (Mappus und Röttgen) den Wahlkampfpanik-Knopf gedrückt, weswegen die Atomdebatte nun doch im vollen Gange ist. Was soll man nur von solchen Wendehälsen halten?

Zurzeit versuchen einige deutschen Politiker die akute Diskussion gegen deutsche Atomkraftwerke zu unterbinden. Herr Röttgen (CDU) machte den Anfang:

Einer neuen Atomdebatte in Deutschland erteilte Röttgen wegen der derzeitigen “akuten Notlage” in Japan eine Absage. Das sei nicht der Tag “der parteipolitischen Debatte, ich möchte mich daran nicht beteiligen”.

(Quelle: ZDF)

Mittlerweile kopiert ihn aber auch Herr Gabriel von der SPD. Schön wenn Regierung und Opposition sich sogar in der Öffentlichkeit einig geben, so ein Glück hat der Bundesbürger sonst nur bei der Erhöhung der Diäten.

Das ist fein: Wegen der akuten Notlage in Japan, sollte man aus Pietät auch keine Atomdebatte in Deutschland führen. Doch genau die Unterdrückung einer offenen Atomdebatte hat in Japan zum derzeitigen Katastrophenfall geführt: gleich 2 Reaktoren stehen vor der Kernschmelze. Wir sind überrascht, dass unsere Volksvertreter von einem plötzlichen Sturzbach der Empathie für die japanische Bevölkerung so überwältigt worden sind, dass es ihnen die Sprache verschlagen hat – zumindest beim Thema Atomkraft, denn ansonsten spricht Herr Röttgen im Fernsehen ja fleißig weiter.

Wie dem auch sei, wir schließen uns dieser Meinung nicht an (hier findet ihr eine detailiertere Erklärung von uns).

Was sagt die Kanzlerin ?

“Wir wissen, wie sicher unsere Kraftwerke sind”

(Quelle: ARD)

Nun, dann sollte sie sich Sorgen machen. Denn Japan ist kein maroder Ostblockstaat, sondern technisch sogar weiter entwickelt als Deutschland. Hier schon mal ein Blick in die politischen Debatten der nächsten Wochen

Die Atombefürworter halten sich zwar mit Stellungnahmen noch weitgehend zurück, aber ihre Argumente sind schon absehbar. Zwei Stoßrichtungen werden sie verfolgen.

Zum einen kommt mit Sicherheit der Hinweis auf den hohen technologischen Standard in Deutschland, “Made in Germany” als Beruhigungspille, die aber bei vielen schon lange nicht mehr wirkt. Auch hierzulande wird geschlampt, (…) katastrophale Umgang mit Atommüll im maroden Forschungsendlager Asse (…) Wir haben in Deutschland technologisch alles im Griff, diese Beteuerung besitzt kaum noch Glaubwürdigkeit, zumal Japans Industrie mit den gepriesenen deutschen Standards locker mithalten kann.

Zum anderen werden wir uns mit dem Hinweis der Atombefürworter auf die “besonderen Umstände” in Japan auseinandersetzen müssen. Das war schließlich so nicht vorhersehbar, erst eine Welle von Erdbeben, dann eine Flut gigantischen Ausmaßes. Da muss ja jede Technik versagen. In Deutschland werden diese Naturgewalten aber so nicht eintreten. Deshalb keine Sorge.

(…) Aber es muss gar nicht ein Erdbeben sein, das zu einem Unglück führt. Es reicht menschliches Versagen, ein Terroranschlag oder, als besonderer Umstand, ein Flugzeugabsturz. Aus diesem Grund sind die Ängste und Sorgen vieler Menschen berechtigt und deshalb kann die Diskussion über die Rolle der Atompolitik in Deutschland gar nicht früh genug wieder beginnen.

(Quelle: Deutschlandfunk)

Und tatsächlich, in Deutschland hätte im Atomkraftwerk Biblis B bei einem Ausfall der Standardkühlung bereits viel früher die Kernschmelze eingesetzt.

Atomkraftwerke benötigen normalerweise sehr viel Strom, um die großen, von Elektromotoren getriebenen Kühlwasserpumpen am Laufen zu halten. Batterien genügen dafür nicht. Dass sich die Anlage Fukushima Daiichi bisher offenbar mit Batterien über die Runden retten konnte, liegt daran, dass sie über eine dampfgetriebene Pumpe verfügt. Der Strom aus den Batterien dient hierbei nicht für den Antrieb, sondern nur für die Steuerung.

(…) Das deutsche Atomkraftwerk Biblis B beispielsweise verfügt nicht über eine derartige dampfgetriebene Notkühlpumpe. Und es gibt noch einen weiteren, ganz wesentlichen Unterschied: In Biblis B reichen die Batterien zur Steuerung des Kraftwerks nur für größenordnungsmäßig zwei Stunden. Die Batterieversorgung in Fukushima Daiichi hingegen verfügt(e) über eine Batteriekapazität von sechs bis acht Stunden. Das ist ein ganz erheblicher Unterschied.

(Quelle: IPPNW)

Somit sieht es in Deutschland so aus: geringere Gefahren von Erdbeben und Tsunamis -> geringere Sicherheitsvorkehrungen. Wohlgemerkt: bei identischem Risiko menschlichen Versagens oder Profitgier nach dem Motto: ich bleib auch noch am Netz, wenn ich Störmeldungen habe, oder Sicherheitsmängel bereits erkannt worden sind – der Zufall besorgt dann den Rest.

Mit wem arbeitet unsere Regierung zusammen?

IAEO/IAEA

Die Kanzlerin berufte sich in einer Rede auch auf die gute Zusammenarbeit mit der IAEO (englisch: IAEA). Was ist das überhaupt für eine Organisation, in dessen Hände die Kanzlerin die Sicherheit der deutschen Bevölkerung legen will?

“Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO, englisch: International Atomic Energy Agency, IAEA) (…) soll also als Lobbyist der Atomenergie die Anwendung radioaktiver Stoffe und die internationale Zusammenarbeit hierbei fördern …”

(Quelle: wikipedia)

Es handelt sich also um eine Lobbyorganisation der Atomwirtschaft. Die beschworenen Zusammenarbeit mit der Kanzlerin sollte uns Bundesbürger nachdenklich stimmen. Aber sieht man denn nicht zurzeit immer wieder Fernsehberichten in denen die IAEA bereits unsichere japanische Kernkraftwerke abschalten ließ? Lassen wir die IAEA doch einfach selbst antworten:

«Nukleare Sicherheit liegt in der Verantwortung der Mitgliedsländer», sagte ein IAEA-Beamter. Die IAEA habe vielleicht eine moralische Autorität, aber keine juristisch bindende. Im Notfall könne sie sich um die internationalen Konsequenzen eines Unfalls kümmern, wie die Gesundheitsrisiken für die Menschen und die Ausbreitung der radioaktiven Wolke: «Das können wir aber nur dann tun, wenn wir offizielle Informationen und Fakten bekommen.»

(Quelle: stern)

Also: Wenn in Japan jemals etwas abgeschaltet wurde, dann nur weil es der Oberste Gerichtshof Japans so angeordnet hatte. Und der ordnet eine Stilllegung eines Atomkraftwerks wirklich nur dann an, wenn es sich absolut nicht mehr vermeiden lässt.

Der IPPNW-Deutschland (ein Verein der von Medizinern gegründet wurde) hatte bereits bei der letzten großen Atom-Katastrophe in Tschernobyl aufgezeigt, dass die IAEA die Öffentlichkeit gezielt täuscht:

Im Bericht der IAEA heißt es dagegen: « … berichtete negative Gesundheitseffekte, die in Verbindung mit der Strahlung stehen, wurden nicht erhärtet – weder durch ordentlich durchgeführte lokale Studien noch durch die Studien dieses Projektes … Die Kinder, die untersucht wurden, waren völlig gesund… Die Daten enthalten seit dem Unfall keinen deutlichen Anstieg von Leukämie oder Schilddrüsentumoren« (1). Wie durch spätere unabhängige Forschungen und durch Recherchen der BBC nachgewiesen werden konnte, hatte die IAEO mit ihrer internationalen Expertenkommission zum Zeitpunkt des Kongresses und der Berichtlegung 1991 bereits alle wichtigen Fakten einschließlich des histopathologischen Nachweises für den zig-fachen Anstieg des Schilddrüsenkrebses bei Kindern in den Händen.

(Quelle: IPPNW)

Die Energiekonzerne

Nur der Vollständigkeit halber hier ein paar aktuelle Aussagen der Energiekonzerne:

Der Energiekonzern RWE will seine Atomkraftwerke wie geplant länger am Netz lassen.

Alter ist kein Maßstab für die Sicherheit einer Anlage. Entweder ein Atomkraftwerk erfüllt die Sicherheitsanforderungen oder nicht“, sagte das Vorstandsmitglied der RWE Power AG, Gerd Jäger, der „Welt am Sonntag“.

In Deutschland würden höchste Sicherheitsstandards angesetzt. Naturkatastrophen wie der Tsunami in Japan seien in Europa zudem nicht zu erwarten. Bei RWE sei jeder AKW-Standort genau überprüft worden, und die Sicherheit habe oberste Priorität, wurde der Manager zitiert. „Dennoch gibt es natürlich wie in allen Lebensbereichen Restrisiken.“

(Quelle: Wirtschaftswoche)

Gut, war ja nicht anders zu erwarten. Wenn Herr Jäger seine Restrisiken doch bitte alleine tragen würde, wäre uns schon sehr geholfen.

Erstellt am Sonntag 13. März 2011
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Duisburg-Atomfrei feiert seinen 1. Geburtstag

Wir feiern heute unseren 1. Geburtstag, denn genau vor einem Jahr kam uns die Idee eine Informations-Seite zu der Duisburger Atomüllanlage einzurichten. Damals organisierten unsere Freunde aus Ahaus einen Autokorso von Ahaus nach Duisburg. Durch diese Demonstration motiviert, wollten wir die “vergessene Atommüllanlage” der GNS wieder ins Bewusstsein der Duisburger Bürger bringen:

Hier die Maße der Duisburger Atommüllanlage:

  • 3300 Tonnen Atommüll
  • nur 100m vom nächsten Supermarkt,
  • 200m vom nächsten Mehrfamilienhaus
  • und 400m vom nächsten Kindergarten entfernt.

Zum Vergleich: In NRW ist ein Mindestabstand von 1500 Metern zwischen einer Windkraftanlagen und einer Wohnbebauung einzuhalten!

Die Firma GNS hat die Genehmigung über 3300 Tonnen Atommüll vom Düsseldorfer Ministerium für “Arbeit, Gesundheit und Soziales” erhalten – direkt in einem Ballungsgebiet.

Mit unserer Informationsseite haben wir uns in die Tradition unserer Vorgänger eingereiht, die bereits vor langer Zeit, nämlich seit 1985 gegen diese Atommüllanlage demonstrierten (links ein Aufkleber aus dieser Zeit).
Diese Bürgerinitiative hatte bereits Gelder für einen Prozess eingeworben und auch geklagt. Doch während des laufenden Verfahrens konnte der stellvertretende Hauptkläger der Bürgerinitiative urplötzlich sein Mehrfamilienhaus weit über dem Verkehrswert verkaufen und ist auch anschließend überstürzt aus Wanheim weggezogen. Dadurch brach die Klage zusammen. Alle juristischen Möglichkeiten waren danach leider verfristet.

Nun will die aktuelle Bundesregierung aus finanziellen Gründen durch die Laufzeitverlängerung noch einmal mindestens 30% zusätzlichen Atommüll produzieren. Das wird sich auch in Duisburg bemerkbar machen. Der Widerstand der Atomkraftgegner muss also wieder aktiviert werden.

Die meisten Aktionen zum Thema Atommüll werden von engagierten Bürgern, Lokalpolitikern der Duisburger Grünen und Linken und dem BUND-Duisburg organisiert. Dadurch hat es Duisburg sogar in den Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung NRW geschafft. Und zwar nur an einer einzigen Stelle (Seite 31):

Die  Landesregierung  wird  prüfen,  inwieweit  Genehmigungen  für  die  Urananreicherungsanlage Gronau und für die Konditionierungsanlage GNS in Duisburg als Teil der atomaren Brennstoff-
kette zurückgenommen oder eingeschränkt werden können. Darüber hinaus wird die Landesre-
gierung notwendige Konsequenzen aus dem Unfall in der UAA Gronau im Januar 2010 ziehen. Eine mögliche Erweiterung beider Anlagen wird abgelehnt.

Aber Düsseldorf ist zumindest in dieser Beziehung sehr weit weg von Duisburg und der öffentliche Druck in Duisburg hält sich noch in überschaubaren Grenzen. Denn eins muss man dem Management der GNS lassen: der Ort auf dem ehemaligen Thyssen-Werk in Wanheim war gar nicht so schlecht gewählt. Diese Atommüllanlage wird von vielen Duisburgern noch völlig ignoriert, obwohl man sie sehr gut von der “Heinrich-Hildebrand-Höhe” bestaunen kann.

Dieser Berg, direkt gegenüber der GNS Atommüllanlage,  ist übrigens ein weiteres Mahnmal für den “Duisburger Strukturwandel”: Hier lagern 3000 Tonnen Zink, 2000 Tonnen Blei und 300 Tonnen Cadmium. Überbleibsel der BUS, die 1999 fahrlässig mehrere Tonnen Dioxin-haltigen Staub über Duisburg verteilte.  Die Anwohner wurden damals erst drei Tage nach dem Unglück informiert.

Bleibt zu hoffen, dass die Atommüllanlage der GNS in Duisburg geschlossen werden kann, bevor es zu einer ähnlichen, diesmal radioaktiven, Katastrophe in Duisburg kommt.

Erstellt am Dienstag 25. Januar 2011
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Xmas und schöne Castor-Transporte

Die Atomindustrie wird uns schon in der Vorweihnachtszeit ein ganz besonderes Geschenk liefern. Nach Gorleben wird sie im Dezember gleich mit 2 weiteren Castor-Transporten durch die Republik ziehen:

Greenpeace

Zurzeit scheint ein Atomtransport den nächsten zu jagen: Kaum hatten die elf Castoren aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague das Zwischenlager Gorleben erreicht, berichtete die Süddeutsche Zeitung von einem nächsten Transport auf entgegengesetztem Weg: Aus dem nordrhein-westfälischen Zwischenlager Ahaus sollen insgesamt 18 Castoren in die Wiederaufbereitungsanlage Majak im Südural gebracht werden. Für Mitte Dezember und Anfang 2011 sind zudem zwei weitere Castortransporte zum Zwischenlager Nord (ZLN) bei Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern angekündigt. Weiterlesen »

Erstellt am Sonntag 28. November 2010
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