Duisburg ist in vielerlei Hinsicht direkt von den Castortransporten und der ungelösten Atommüllentsorgung betroffen, hierauf will der BUND Duisburg am 29.10. beim bundesweiten Castor-Aktionstag aufmerksam machen. Alle Duisburger sind herzlich eingeladen sich zu informieren und gemeinsam ein Anti-Atom-Bündnis in Duisburg zu gründen.
In der Zeit von 11:00 – 17:00 finden alle Interessierten auf der Königsstraße (in der Nähe des Forums) einen Informationsstand des BUND Duisburg.
Kerstin Ciesla, Vorsitzende des BUND Duisburg: „Durch den Steag-Anteilskauf des Stadtwerke-Konsortiums ist nun auch die Stadtwerke Duisburg Anteilseigner des Zwischenlagers in Ahaus, die Konditionierungsanlage für schwach und mittelradioaktive Materialen in Duisburg Wanheim der Gesellschaft für Nuklear Systeme (GNS) ist auch weiterhin in unmittelbarer Nähe des Wohngebietes in Betrieb und führt zu regelmäßigen LKW-Transporten von mittel und schwach radioaktiven Materialen von Duisburg nach Ahaus und nun werden ab nächstem Jahr auch Castoren mit hochradioaktiven Materialen über das Duisburger Stadtgebiet von Jülich nach Ahaus transportiert werden“.
Welchen Sinn die Castor-Transporte über das Duisburger Stadtgebiet haben ?
Diese Frage stellt sich auch der BUND Duisburg. Kerstin Ciesla führt aus: “Sowohl in Jülich als auch in Ahaus gibt es Außen-Lagerhallen der gleichen Bauweise, lediglich die Genehmigung für Jülich läuft Mitte 2013 aus, also transportiert man die gefährliche Fracht quer durch NRW. In Ahaus gibt es aber weder das Know-how noch die Genehmigung für eine Neuverpackung die aufgrund von Materialermüdung in einigen Jahren notwendig werden könnte – wird dann die gefährliche Fracht wieder transportiert werden?“
Erstellt am Freitag 28. Oktober 2011
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Die BUND Kreisgruppe Duisburg einen Bus zur großen Anti Atom Demo in Gronau am 25. April 2011 (Ostermontag) organisiert. So ist es nun für alle Duisburger ein Kinderspiel bei dem großen Ereignis mit dabei zu sein.
Egal, ob Sie sich bereits seit Jahrzehnten gegen die Nutzung der Atomkraft positionieren, oder aufgrund der aktuellen Ereignisse in Fukushima erstmals darüber nachdenken sich für den Ausstieg aus der Atomenergie einzusetzen, jetzt ist die Gelegenheit sich einzusetzen.
Bitte melden Sie sich zwecks Koordination schnellstmöglich verbindlich an.
Abfahrtsort
Duisburg Hauptbahnhof, Busbahnhof gegenüber des Hauptausgangs 11:00 Uhr (Ostermontag 25. April 2011)
Die Rückfahrt beginnt um 17:30 Uhr!
Preise:
12 €
Sozialticket: 5 €
(Bitte passend bei der Abfahrt am Bus bezahlen)
Verbindliche Anmeldungen:
Per E-Mail: info@bund-duisburg.de oder Kerstin.Ciesla@bund-duisburg.de
Telefonisch: Bernhard Funke: 0203 73 91 298 oder Kerstin Ciesla 0178 80 40 600
Weitere Informationen findet ihr in diesem Dokument: BUND-DU_250411Gronau25JahreTschernobyl
Erstellt am Sonntag 10. April 2011
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Unter dem Motto: Fukushima ist überall – Atomausstieg jetzt!
finden bundesweit am morgigen Montag den 14.03. Mahnwachen um 18:00 Uhr statt
(siehe auch: Fukushima und die Betroffenheitsmasche der Atomlobby)
Das Klimabündnisses Niederrhein und der BUND-Duisburg laden Euch zur Mahnwache in Duisburg am morgigen Montag um 18:00 Uhr, Treffpunkt Life Saver Brunnen in der Duisburger Innenstadt ein.
Weitere Informationen zu Mahnwachen in unserer Umgebung findet ihr unter: Bundesweit Mahnwachen für den Atomausstieg
Erstellt am Sonntag 13. März 2011
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Während die meisten von uns noch wie gelähmt auf die Bilder der Atomkraftkatastrophe in Japan blicken, gab es bereits eine erste Aktion in Duisburg:
Am Samstag (12.03.11) fand am Duisburger Hauptbahnhof um 18:oo eine Demonstration statt.
Auch wenn von hier aus die Katastrophe in Japan nicht mehr zu ändern ist, haben wir die Möglichkeit das drohende Risiko einer deutschen Katastrophe zu beeinflussen.
Hintergrundinformationen und eine detaillierte Chronologie zu den Ereignissen findet ihr u.a. hier.
Hier ein Bericht der WAZ zur Demo:
(…)
„Wir haben heute den ganzen Nachmittag vor dem Fernseher gesessen und die Ereignisse verfolgt. Es ist schlimm genug, dass wir für Japan nichts tun können, aber die Katastrophe zeigt, dass wir uns in Deutschland ebenso mit der Frage der Atomkraftwerke beschäftigen müssen“, betont Peter Römmele. Der 33-jährige Thyssen-Krupp-Mitarbeiter ist sich sicher, dass sich auf politischer Ebene nichts ändern wird. „Das geht nur über den Druck der Straße“, sagt er kämpferisch. Davon ist auch Politik-Student Malte Albrecht (23) überzeugt: „Das ist das einzige Mittel, sich individuell zu solidarisieren.“ Eskortiert von der Polizei zogen die Protestler friedlich zur Königstraße. Dabei appellierten sie an die Politik und insbesondere an Bundesumweltminister Röttgen, in Deutschland die Atomkraftwerke abzuschalten.
(…)
(Quelle: WAZ)
Erstellt am Samstag 12. März 2011
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Die Atomindustrie wird uns schon in der Vorweihnachtszeit ein ganz besonderes Geschenk liefern. Nach Gorleben wird sie im Dezember gleich mit 2 weiteren Castor-Transporten durch die Republik ziehen:
Greenpeace
Zurzeit scheint ein Atomtransport den nächsten zu jagen: Kaum hatten die elf Castoren aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague das Zwischenlager Gorleben erreicht, berichtete die Süddeutsche Zeitung von einem nächsten Transport auf entgegengesetztem Weg: Aus dem nordrhein-westfälischen Zwischenlager Ahaus sollen insgesamt 18 Castoren in die Wiederaufbereitungsanlage Majak im Südural gebracht werden. Für Mitte Dezember und Anfang 2011 sind zudem zwei weitere Castortransporte zum Zwischenlager Nord (ZLN) bei Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern angekündigt. Weiterlesen »
Erstellt am Sonntag 28. November 2010
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Nach unseren bundesweiten Aktionen im Rahmen des Castorstrecken-Aktionstages könnt Ihr auch bei der nächsten Großaktion in Gorleben zeigen, wie ihr zu den Entscheidungen der aktuellen Bundesregierung steht:
Am 5. November 2010 wird ein Castor-Transport von der französischen Wiederaufbereitungsanlage in La Hague in Richtung Wendland starten und dort voraussichtlich am 7. November eintreffen. Sein Ziel, die Atomanlagen in Gorleben. X-tausend Menschen werden sich dieses Jahr widersetzen und gemeinsam den Transport mit einer großen, gewaltfreien Sitzblockade stoppen.
Quelle: x-tausendmalquer
Viele Organisationen haben Camps eingerichtet (u.a. Bund, Greenpeace) um diesen Wahnsinn ein Ende zu bereiten.
Auch unsere Freunde aus Ahaus haben ein Camp mit organisiert, bei dem sie auch uns Duisburger herzlichst einladen mitzumachen: Ein Camp mit allem denkbaren Komfort und erfahrenen Aktionsleitern: Weiterlesen »
Erstellt am Samstag 30. Oktober 2010
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Unter der Schirmherrschaft des BUND Duisburg sind am Samstag den 23. Oktober im Rahmen des Castorstrecken-Aktionstages gleich zwei Aktionen erfolgreich in Duisburg durchgeführt worden.
Nach nur wenigen Koordinationsgesprächen wurden von den AktionistInnen beide Aktionen phantasiereich und hoch motiviert aufgeführt.
Und so haben es die beiden “Atommüll-Premieren” auch verdientermaßen gleich in die Abendnachrichten der Aktuellen Stunde gebracht:
Lokalzeit aus Duisburg, 23.10.2010: Castor-Aktionstag [02:37 min]

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Erstellt am Sonntag 24. Oktober 2010
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Jetzt gibt es was zum Mitmachen in Duisburg: Der Castorstrecken-Aktionstag soll allen Politikern sichtbar machen, dass wir Atomkraft und die damit verbundenen gefährlichen Transporte ablehnen.
Unter der Schirmherrschaft des BUND Duisburg sind für Samstag den 23. Oktober im Rahmen des Castorstrecken-Aktionstages 2 Mitmach-Aktionen in Duisburg angemeldet worden. Ihr könnt also wählen:
1. “Atommüllanlage”
Motto: Zieh Deinen Papier-Overall an und mach den “Atom-Müllmann”.
Ort: vor der GNS in Duisburg (Friemerheimer Str. 40)
Zeit: Samstag den 23. Oktober
Aufbau: 10:00 – 11:00
Aktion: 11:00 – 12:00
Abbau: 12:00 – 13:00
Hier wird wird symbolisch “konditioniert” – also so richtig rumgemanscht, zerkleinert, zersägt, und gewaschen. Straßentheater vor einer düsteren Kulisse um zu verdeutlichen was bei der GNS passiert.
2. “Castor-Transport”
Motto: Entscheide Dich für die helle oder die dunkle Seite der Macht .
Ort: Bahnhofsvorplatz am Duisburg Hauptbahnhof-Portsmouthplatz (in Richtung Mercatorstr.)
Zeit: Samstag den 23. Oktober
Aufbau: 12:00 – 13:00
Aktion: 13:00 – 14:00
Abbau: 14:00 – 15:00
Symbolisch wird hier der Atommülltransport von Duisburg nach Ahaus dargestellt – und natürlich wird der Castor Ahaus nie erreichen
Für alle Interessierten: Auf unserem Vorbereitungstreffen haben wir einen Doodle-Kalender installiert, wo ihr Eure Teilnahme und “Mitbringsel” eintragen könnt.
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Erstellt am Dienstag 5. Oktober 2010
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www.castor-strecken-aktionstag.de
Am 23.10. wollen wir im ganzen Land sichtbar machen, dass wir Atomkraft und die damit verbundenen gefährlichen Transporte ablehnen.
Wir rufen auf, entlang von drei Strecken, über die in diesem Jahr noch Atommüll transportiert werden soll, nach eigenen Vorstellungen und Ideen Aktionen durchzuführen und Stellung zu nehmen.
Allerdings erwarten wir am 23. Oktober keine Transporte, die Aktion ist also ausschließlich symbolisch. Weiterlesen »
Erstellt am Sonntag 26. September 2010
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Ahaus
Größten Anti-Atom-Demo in NRW seit 1998
100 DemonstrantInnen starteten von Duisburg zum Protestwochenende nach Ahaus.
Der Duisburger Kreisverband von Bündnis90/Die Grünen hatte zwei Sonderbusse organisiert. Insgesamt 100 DemonstrantInnen reisten nach Ahaus um sich dort in die riesige Menge von 7.000 Teilnehmern einzureihen. Weiterlesen »
Erstellt am Samstag 24. April 2010
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