Spontandemo zur Atomkraftkatastrophe in Japan

Während die meisten von uns noch wie gelähmt auf die Bilder der Atomkraftkatastrophe in Japan blicken, gab es bereits eine erste Aktion in Duisburg:

Am Samstag (12.03.11) fand am Duisburger Hauptbahnhof um 18:oo eine Demonstration statt.

Auch wenn von hier aus die Katastrophe in Japan nicht mehr zu ändern ist, haben wir die Möglichkeit das drohende Risiko einer deutschen Katastrophe zu beeinflussen.

Hintergrundinformationen und eine detaillierte Chronologie zu den Ereignissen findet ihr u.a. hier.

Hier ein Bericht der WAZ zur Demo:

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„Wir haben heute den ganzen Nachmittag vor dem Fernseher gesessen und die Ereignisse verfolgt. Es ist schlimm genug, dass wir für Japan nichts tun können, aber die Katastrophe zeigt, dass wir uns in Deutschland ebenso mit der Frage der Atomkraftwerke beschäftigen müssen“, betont Peter Römmele. Der 33-jährige Thyssen-Krupp-Mitarbeiter ist sich sicher, dass sich auf politischer Ebene nichts ändern wird. „Das geht nur über den Druck der Straße“, sagt er kämpferisch. Davon ist auch Politik-Student Malte Albrecht (23) überzeugt: „Das ist das einzige Mittel, sich individuell zu solidarisieren.“ Eskortiert von der Polizei zogen die Protestler friedlich zur Königstraße. Dabei appellierten sie an die Politik und insbesondere an Bundesumweltminister Röttgen, in Deutschland die Atomkraftwerke abzuschalten.

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(Quelle: WAZ)

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