Duisburger Atommülltransporte rollen nach Ahaus

Duisburg/Ahaus, 12.08.10

Duisburger LKW erreicht Atomlager Ahaus

Unsere Freund aus Ahaus konnten Am Donnerstag (12.08.2010) den getarnten Transport fotografieren.  Insgesamt 3 Container wurden von der Spedition Reese aus Nienburg an der Weser (“Spezialtransporte aller Art“) angeliefert worden.

Die Duisburger Kennzeichen des LKWs lassen vermuten, das der Transport diesmal aus der GNS Atommüllkonditionierungsanlage Duisburg kam.

Der blaue LKW mit roten Containern hatte Ahaus am Nachmittag wieder verlassen.

Den ganzen Bericht könnt Ihr hier nachlesen. Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen hat dazu eine Pressemitteilung (hier das Original: PM130810) verfasst:

Weiterer Atomtransport in Ahaus eingetroffen!

Landesregierung weiter im Tiefschlaf?

Atomkraftgegner fordern konkrete Taten!

Wie beim Atomtransport am 21.7.10 verschweigt die Bezirksregierung in ihrer gestrigen Mitteilung, woher genau der Atommüllschrott herkommt, wie hoch die radioaktive Strahlung ist und welche Herkunft der Straßentransport  hatte.

(…)

Die Atomanlage der GNS mitten im Wohngebiet von Duisburg-Wanheim sollte laut Koalitionsvertrag „überprüft“ werden. „Was ist diesbezüglich bereits unternommen worden? Oder befinden sich die zuständigen Ministerien immer noch im Tiefschlaf?“

(…)

Wie gefährlich ein Atomtransport per LKW auf der Straße ist, zeigte gestern auch ein LKW Unfall in der Nähe des Flughafens FMO bei Greven, der zwei Straßenschilder überfuhr und dabei einen großen beladenen Container verlor. Nicht auszudenken was passiert, wenn auf der Autobahn ein LKW mit der strahlenden Fracht verunglückt!

Kommentare sind geschlossen.