8-Punkte-Plan zur Atompolitik in NRW

NRW

Atomausstieg jetzt – auch in NRW

NRW ist ein Zentrum der Atomindustrie. Doch Atomenergie ist eine veraltete, höchst gefährliche und unverantwortliche Technologie, die zum GAU führen kann. Außer­dem werden Unmengen an hochbrisantem Atommüll erzeugt, der für Zehntausende von Jahren sicher gelagert werden muss. Urananreicherung, Atommüllkonditionie­rung und Zwischenlagerung verschärfen und verschleiern
die Atommüllproblematik nur. Atomenergie ist keine „Brücke“ hin zu erneuerbaren Energien, sondern verhindert den Umstieg auf erneuerbare Energien! (Campact-Aktion)
Deshalb fordern wir von der NRW-Landesregierung konkrete Maßnahmen für einen vollständigen Ausstieg aus der Atomenergie, denn NRW braucht keine Atomanlagen.

1. Keine Zustimmung im Bundesrat zu einer Verlängerung von AKW-Laufzeiten!
Stattdessen: Einbringung einer Bundesratsinitiative für einen sofortigen Atomaus­stieg!

2. Keine neuen Atommülltransporte nach Ahaus !
Stattdessen: Verhängung eines vollständigen und endgültigen Einlagerungsstopps für das Leichtbau-Zwischenlager Ahaus!

3. Kein Ausbau der Urananreicherungsanlage Gronau und kein Bau eines Uranmüll-Zwischenlagers!
Stattdessen: Sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau!

4. Kein Ausbau der Atommüll-Konditionierungsanlage in Duisburg und keine Atommülltransporte nach Ahaus!
Stattdessen: sofortige Stilllegung der Atommüll-Konditionierungsanlage Duisburg!

5. Keine Castor-Transporte vom Forschungszentrum Jülich nach Ahaus und keine riskante Verschiebung des AVR-Reaktorbehälters!
Stattdessen: vollständige Dekontaminierung des Reaktorgeländes in Jülich und um­fassende Aufklärung früherer Störfälle!

6. Stilllegung des Nuklearbereiches der Fa. Siempelkamp in Krefeld

7. Verbindliche Durchführung einer langfristigen Kinderkrebsstudie für alle jetzigen und ehemaligen NRW-Atomstandorte!

8. Auflösung und Dezentralisierung der großen Energiekonzerne!

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