Atommüllverarbeitung in Duisburg wird jetzt hochgefahren

Duisburg Wanheim-Angerhausen

Transportbehälterlager Ahaus
6. Änderungsgenehmigung

Die Atomkraftgegner in Ahaus haben schon seit langer Zeit die offizielle Genehmigung für den Lagerbetrieb in Ahaus erwartet. Jetzt hat das Bundesamt für Strahlung (Bfs) für Ahaus die sogenannte “6. Änderungsgenehmigung” erteilt:

Am 26.05.2010 wurde vom BfS die 6. Änderungsgenehmigung erteilt. Damit wird der Betrieb des TBL Ahaus mit Änderungen am 1.400-kN-Lagerhallenkran sowie Änderungen am Lagerbehälterüberwachungssystem gestattet.

Im Klartext bedeutet dies für Duisburg, dass ab sofort der bearbeitete Atommüll von der GNS nach Ahaus abtransportiert werden kann. Und das wird auch bald passieren, da die erlaubte Lagerkapazität in Duisburg fast erreicht ist.

Für das bislang in Gorleben zwischengelagerte Ma­terial, so Köbl, werde dort eine Verfüllungsanlage gebaut. Und für die laufend neu an­fallenden Abfälle entstehe ei­ne solche in Wanheim. Dazu müsse Platz ge­schaffen werden – durch eine dritte Halle, die seit 2007 zur Hälfte schon angemietet sei.

Quelle: WAZ

Jetzt räumt die GNS ihr Lager und kann damit Platz für neuen Atommüll machen. Erst jetzt kann die GNS in  Duisburg mit einer kontinuierlichen Verarbeitung von Atommüll beginnen, da sie ihn nach der Verarbeitung über die Bahn sofort nach Ahaus loswerden kann.

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