indischer Atom-Stahl

Das nicht nur Atommüll aus deutschen Atomkraftwerken in Wanheim-Angerhausen verarbeitet wird war im Februar 2009 der Presse zu entnehmen. Da die GNS die Genehmigung für die Zwischenlagerung von Atommüll bereits erhalten hat, wurden kurzfristig 5 Tonnen radioaktiv verstrahlten Schrotts in einem Container  angeliefert und  auf dem Gelände der GNS in Wanheim-Angerhausen zwischengelagert.

Offenbar aus Indien ist radioaktiv verunreinigter Stahl nach Deutschland gelangt. Die Problemfunde werden in Duisburg zwischengelagert. Nun wird eine Lösung gesucht

Die Metallindustrie hat ihren Gammelfleisch-Skandal. Seit Monaten werden in Unternehmen in ganz Deutschland radioaktiv belastete Metallteile gefunden – mal strahlen sie mehr, mal weniger. Kobalt 60 heißt das Isotop, das dort steckt, wo es eigentlich nicht stecken dürfte: in Stahlseilen, Ventildeckeln, Edelstahlspänen, Maschinen- oder Gussteilen, ja sogar in Aufzugknöpfen. Kurzum: Deutschland sucht den Gammelstahl, und die Industrieregion Ruhrgebiet steckt mittendrin in diesem Atomschrott-Puzzle. Das Ausmaß des Problems will niemand abschätzen.

(Quelle: WAZ)

Der Container mit radioaktiv kontaminiertem Material sei verplombt und würde auch vor Ort nicht geöffnet. “Wir wissen nicht ganz genau, was da drin ist. Das müssen wir auch gar nicht, da wir die Strahlung von außen gemessen haben.” Sicher ist, dass es sich um Stahl handelt, der mit dem Isotop Kobalt 60 versetzt wurde. Doch Gefahr für Anwohner bestehe nicht. Die Strahlung betrage rund 30 Becarel pro Gramm, so Köbl. Kleidung, die in Kernkraftwerken getragen werde, könne mit bis zu 100 000 Becarel pro Gramm kontaminiert sein, wenn sie bei der GNS ankomme. “Die Gefahr des Containerinhaltes für die Duisburger beläuft sich auf Null”, so Köbl.

(…)

Nach Aussage der GNS gehe von dem Container keine Gefährdung aus. Das NRW-Gesundheitsministerium teilt hinsichtlich der übrigen Funde mit, dass die Metalle weder für die Bevölkerung noch für Mitarbeiter der betroffenen Betriebe ein Risiko darstellten. Der „Spiegel” indes zitierte einen Experten des Öko-Instituts in Darmstadt, der von „durchaus relevanten Strahlenwerten” sprach, bei denen ein längerer Aufenthalt in der Nähe ein Risiko darstelle.

Quelle: RP)

Das außerdem nicht nur Atommüll aus deutschen Atomkraftwerken in Wanheim-Angerhausen verarbeitet wird war im Februar 2009 der Presse zu entnehmen:  indischer Atom-Stahl

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