Januar 2010: Autokorso

Duisburg

Autokorso von Ahaus nach Duisburg

Vor den Toren der GNS in Duisburg Wanheim-Angerhausen demonstrierten ca. 200 Anwohner und Aktionisten aus Ahaus gegen die Atommüllverarbeitung direkt in einem Wohngebiet.

Um 12:00 Uhr traf der Autokorso aus Ahaus mit über 20 Fahrzeugen und einem symbolischen Castor-Behälter ein, um auf die geplanten Castor-Transporte aufmerksam zu machen.

Der WDR war mit einem Kamerateam vor Ort:

Der Störfall in der Uran-Aufarbeitungsanlage Gronau hat den Streit um die Laufzeit von Atomkraftwerken neu entfacht. Auch in NRW formierten sich die Gegner und protestierten mit einem Autokorso vom Atommüll-Lager Ahaus zur ehemaligen Kernforschungsanlage Jülich.

Autokorso gegen Atomkraft

(Quelle: WDR)

Die WAZ berichtete:

Um Punkt 12 Uhr rollte der Autokorso in Duisburg an und wurde von den bereits demonstrierenden Wanheimern mit Trommelwirbel, Applaus und gelben Atom-Kraft-Nein-Danke-Flaggen empfangen. „Die ständige Atommüll-Verschiebung ist keine Entsorgung”, betonte Felix Ruwe von der Bürgerinitiative Ahaus. Jeder Transport von radioaktiven Abfällen stelle eine zusätzliche Gefährdung für die Bürger dar. Statt eine Lösung für die Endlagerung zu finden, werde Atommüll planlos hin und her gefahren. Da es, so die Aktivisten, keine sichere Möglichkeit der Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen gebe, müssten Kernkraftwerke in Deutschland umgehend abgeschaltet werden.

(Quelle:WAZ)

Bericht in der WAZ Duisburg vom 25. Januar 2010

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