Archiv für September, 2013

Wahl-A-Mat Bundestagswahl 2013

Wen soll ich bloß bei der nächsten Bundestagswahl 2013 wählen ?
Wie vor jeder Wahl, helfen wir euch auch diesmal dabei, die richtige Wahl zu treffen. Wir erklären hier in 7 Schritten wie diese geniale App “Wahl-A-Mat” funktioniert.
 

Wahl-A-Mat_2013

Bei unserem Wahl-A(tom)-Mat (hat nichts mit dem Wahl-O-Mat zu tun), drücken wir euch nicht nach ein paar Klicks einen Vorschlag auf. Trotzdem ist es ganz einfach: Ihr müsst nur die wichtigste App – nämlich euren eigenen Kopf – einsetzen. Dazu müsst ihr euch ein paar wichtige Fragen beantworten:

1. Wenn ihr mit der Politik der Regierung zufrieden wart, habt ihr es einfach: Einfach das gleiche machen wie letztes Mal. Also die selbe Partei oder auch einfach gar nichts wählen.
2. Wenn euch die Atompolitik der Regierung nicht interessiert, können wir euch doch nicht weiter helfen ;-)
3. Wenn euch die Atompolitik der Regierung nicht gefallen hat, solltet ihr selbst einmal überprüfen welchen Parteien wir die Atomkraft und deren Subventionierung/Ausbau/Erhalt/Müll/…  zu verdanken haben. Hier ein interessanten Link zur politischen Partei-Historie zur Atomkraft. Bitte googelt selbst ein bisschen herum um das zu überprüfen.
4. Da die beiden großen Parteien zu sehr mit der Atomindustrie verwoben sind, werden diese Parteien unserer Meinung auch nicht dazu in der Lage sein einen echten Kurswechsel von der Atomkraft hin zu den regenerativen Energien einzuschlagen. Deswegen empfehlen wir die kleineren Parteien zu wählen.
5. Was nützt es eine von den kleineren Parteien zu wählen? Mit der Wahl der kleineren Parteien schwächt man den Einfluss der großen Partei-Saurier, die schon längst den Kontakt zur Basis verloren haben. Damit zwingt man sie die viel klareren Programme der Kleinen zu übernehmen, wollen sie bei der nächsten Wahl nicht noch weitere Stimmen verlieren.
6. Wie soll ich meine Erst- und Zweit-Stimme einsetzen? Ihr könnt ruhig mit der Erst-Stimme (Personenstimme) die gleiche kleine Partei wie mit der Zweit-Stimme (finale Sitzverteilung im Bundestag) wählen. Damit zeigt ihr allen Lokalpolitikern, wer euer Vertrauen hat.
Auf der Seite von Jör­gen Ko­sche wird sehr schön erklärt warum es sich lohnt auch kleine Parteien zu wählen, die an der 5% Hürde scheitern könnten (z.B. Wahl­kampf­kos­ten-Rück­er­stat­tung). Und auch Peter Mühlbauer erklärt, was es mit der “Mär von den ‘verlorenen Stimmen’ “ auf sich hat.
7. Wir sind parteiunabhängig, deswegen noch mal unsere Tip: Schaltet euren eigenen Verstand ein, überlegt euch gut wem ihr eure Stimme gebt und kriegt am nächsten Sonntag den 22. September 2013 den Ar..h hoch und wählt die richtige Partei ;-)

Erstellt am Dienstag 17. September 2013
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Demo in Duisburg: 14. September 2013

Anti-Atomkraft-Bewegung in NRW ruft zur Demonstration gegen Atommüll in Duisburg auf: Am 30. Juni 2013, fand die Landeskonferenz der Antiatom-Initiativen aus Nordrhein-Westfalen in Duisburg statt. Auf Einladung des AntiAtom-Bündnisses Niederrhein kamen 50 Vertreter verschiedenster Initiativen aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zusammen.

Ein wesentliches Ergebnis der Konferenz ist, dass die geplante Großdemonstration in Duisburg, die am 14. September stattfindet wird, von den anwesenden Antiatom-Initiativen unterstützt wird und mit zeitgleich stattfindenden Kundgebungen in Braunschweig (Niedersachsen) und Cattenom (Frankreich) verzahnt wird.

Beginn des Vorprogramms ab ca. 11.00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz mit Musik und Infoständen verschiedener Anti-Atom-Initiativen, Umweltschutzinitiativen, Ökostrom-Anbieter etc.

Beginn der Auftakt-Kundgebung um 11.55 („Fünf vor Zwölf”): Atomland NRW – kein Atomkraftwerk in diesem Land, aber trotzdem mitten drin im Geschehen.

Redebeiträge von

Kerstin Ciesla (stellvertr. Landesvorsitzende des BUND/AntiAtom-Bündnis Niederrhein),
Udo Buchholz (Bundesverband der Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU),
N.N. (Duisburger Persönlichkeit angefragt; Thema: Ansiedlung der GNS in Duisburg).

Anschl. Demonstrationszug durch Duisburg.

Quelle: AntiAtom-Bündnis Niederrhein

Erstellt am Sonntag 1. September 2013
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