Archiv für April, 2011

BUND-Duisburg organisiert Bus zur Anti Atom Demo in Gronau

Die BUND Kreisgruppe Duisburg einen Bus zur großen Anti Atom Demo in Gronau am 25. April 2011 (Ostermontag) organisiert. So ist es nun für alle Duisburger ein Kinderspiel bei dem großen Ereignis mit dabei zu sein.

Egal, ob Sie sich bereits seit Jahrzehnten gegen die Nutzung der Atomkraft positionieren, oder aufgrund der aktuellen Ereignisse in Fukushima erstmals darüber nachdenken sich für den Ausstieg aus der Atomenergie einzusetzen, jetzt ist die Gelegenheit sich einzusetzen.

Bitte melden Sie sich zwecks Koordination schnellstmöglich verbindlich an.

Abfahrtsort

Duisburg Hauptbahnhof, Busbahnhof gegenüber des Hauptausgangs 11:00 Uhr (Ostermontag 25. April 2011)

Die Rückfahrt beginnt um 17:30 Uhr!

Preise:

12 €

Sozialticket: 5 €

(Bitte passend bei der Abfahrt am Bus bezahlen)

Verbindliche Anmeldungen:
Per E-Mail: info@bund-duisburg.de oder Kerstin.Ciesla@bund-duisburg.de
Telefonisch: Bernhard Funke: 0203 73 91 298  oder Kerstin Ciesla 0178 80 40 600

Weitere Informationen findet ihr in diesem Dokument:  BUND-DU_250411Gronau25JahreTschernobyl

Erstellt am Sonntag 10. April 2011
Unter: Aktion | Kommentare deaktiviert

Was hat Duisburg aus Tschernobyl und Fukushima gelernt ?

In der NRW Landesregierung ist von der Fraktion SPD und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein Antrag zum Atomausstieg in NRW vorgelegt worden. Eine wirklich gute Gelegenheit für alle Duisburger sich ca. 25 Jahre zurück an Tschernobyl zu erinnern.

Doch zunächst einmal zur Anfrage:

(Originaldokument: MMD15-1687)

Die Lehren aus Fukushima ziehen – Sicherheitsstandards überprüfen – Den endgültigen Atomausstieg in Nordrhein-Westfalen umsetzen

(…)

insbesondere  mit der Urananreicherungsanlage Gronau (UAA), der GNS-Konditionierungsanlage in Duisburg und dem Transportbehälter-Zwischenlager in Ahaus (TBL-A)

(…)

und  werden  sehr  genau  prüfen,  inwieweit  im  Rahmen  des Atomausstiegs    die    Genehmigungen    für    die    UAA    Gronau    und    für    die    GNS-Konditionierungsanlage in Duisburg als Teil der atomaren Brennstoffkette zurückgenommen oder eingeschränkt werden können.

Das ist schon mal ein Erfolg für die AktionistInnen und unterstützenden LokalpolitikerInnen vor Ort in Duisburg. Wir sind schon mal im Antrag drin.

Leider war es das dann auch schon, denn im im Abschnitt “Der Landtag beschließt”, also bei den konkreten Aktionen, taucht das Wort Duisburg nicht mehr auf. Indirekt wird es vielleicht unter Punkt 3 ein wenig gestreift

… Transportmoratorium (Evaluationsmoratorium) für Beförderungen innerhalb der atomaren Verwertungskette … Während des  Transportmoratoriums  sollen  das  Beförderungsaufkommen  sowie  sämtliche sicherheits-  und  gesundheitsrelevanten  Aspekte  derartiger  Beförderungen  einer Überprüfung unterzogen werden.

Aber das Hauptproblem für die Duisburger ist ja nicht die Beförderung, sondern die Atommüll-Verarbeitung direkt in ihrem Wohngebiet.

Duisburg nützt es gar nichts, wenn eine Überprüfung ein sichers An- und Abfahren des Atommülls bescheinigt, aber radioaktiv verseuchte Stäube ganz Duisburg kontaminieren können.

Das ganze erinnert uns an 1987 – 1 Jahr nach Tschernobyl:

Leider wurde die Atommüllanlage dann aber doch ganz schnell gebaut. Die Erklärung dafür folgt im gleichen Dokument gleich eine Zeile tiefer:

Liebe Duisburger, was haben wir aus Tschernobyl und Fukushima gelernt ?

Erstellt am Donnerstag 7. April 2011
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