Archiv für März, 2009

Anfrage zur GNS in Duisburg

Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 04.12.2009

“Behandlung von nuklearem Abfall durch die “Gesellschaft für Nuklearservice” (GNS) in Duisburg”

Beantwortung der Fragen:
Die zuständige Stelle für Genehmigungen und Überwachungsaufgaben im Bereich des Strahlenschutzes auf Duisburger Stadtgebiet ist die Bezirksregierung Düsseldorf, an die diese Fragen weiter geleitet wurden. Sie wurden dort vom zuständigen Dezernat wie folgt beantwortet:

1. Wie hoch ist die derzeit auf dem GNS-Werksgelände zwischengelagerte Menge radioaktiven Materials und wie wird sichergestellt, dass die genehmigte Gesamtmenge nicht überschritten wird?

Zurzeit befinden sich auf dem Gelände gemäß der Bestandsmeldung für Januar 2010 rund 2500 t. Die Menge radioaktiven Materials variiert mit jedem Transport. Eine Überschreitung wird durch die Überwachung ausgeschlossen, da jeder Transport radioaktiven Materials der Aufsichtsbehörde im Voraus mitzuteilen ist.

2. Welcher Rahmen der Lagerung und des Transports ist durch die derzeitige Genehmigung konkret erlaubt?

Insgesamt dürfen am Standort Duisburg maximal 3300 t über alle Flächen und Materialkategorien gelagert werden. In dieser Menge sind die in der Antwort zur Frage 4 der kleinen Anfrage 3685 genannten 600 t, die für die Lagerung in Ahaus aufbereitet werden, enthalten. Es gibt keine Genehmigung zur ausschließlichen Zwischenlagerung, sondern nur Bereitstellung im Zusammenhang mit der Verarbeitung und zum Abtransport. Die Genehmigung enthält keine Auflagen hinsichtlich der Anzahl der Transporte. Zum Schutz der Anwohner vor nächtlicher Lärmbelästigung sind die regelmäßigen Transportzeiten eingeschränkt.

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Erstellt am Dienstag 17. März 2009
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